Mondstein – Stein der Gefühle
Der Mondstein gehört zur Familie der Feldspate, wie auch der Labradorit und der Goldorthoklas (Licht). Diese Drei bilden auch ein Wirkdreieck, auf das ich weiter unten bezüglich der Wechselwirkung zwischen Mondstein und Labradorit bei den Themen und den geistigen Wirkungen des Mondsteins nochmals zurückkomme.
Desweiteren gehört der Mondstein zur monoklinen Kristallstruktur, die wiederum dem Solarplexus, dem obersten menschlichen Energiezentrum der unteren drei Zentren und dem Emotionalkörper zugeordnet ist.
Dieses Zentrum (Chakra) ist bezüglich der Empfindsamkeit, der Aufarbeitung von Gefühlen (Verdauung), im feinstofflichen Körpersystem des Menschen allen drei Auraschichten des höheren, mittleren und niederen Emotionalkörpers zugeordnet.
Das zunächst einmal in Kürze zur organischen Signatur des Mondsteins.
Der Mondstein verbindet bei der Auflage auf dem dritten Auge intensiv mit der intuitiven, rechten Gehirnhälfte, regt diese zur Aktivität an und fördert damit das Wachstum der Hypophyse und der Zirbeldrüse und in der Folge luzides Träumen und die Erinnerung an andere Lebensausdrücke.
In seiner organischen Strukturierung wirkt er sehr fein auf das hormonelle System, besonders der Frauen, und hilft deshalb, besonders in Zeiten des Mondblutes (Menstruation) und in den Wechseljahren, sich an den Reinigungsprozess und an die Veränderung hinzugeben, sie anzunehmen. Er läßt damit den Übergang sanfter und schmerzfreier ablaufen.
Gerade bei Klientinnen nimmt er so die manchmal heftig auftretenden Schmerzen in den Brüsten, die Heiß-Kalt-Empfindungen und auch die Durchschlaf-Beschwerden.
Hierzu ist es sinnvoll, wenn er auf der Haut zwischen den Brüsten getragen wird.
Auch in der Schwangerschaft unterstützt der Mondstein das hormonelle Gleichgewicht von Mutter und Kind und unterstützt den telepathischen Dialog und die Kommunikation zwischen beiden.
In der obigen Beschreibung ist gerade schon kurz das Thema des Mondsteins angerissen worden, das ich nun noch vertiefen möchte: Hingabe.
Der Mondstein ist mit dem Thema Hingabe, dem Annehmen, nicht nur assoziiert, er lehrt sie und er fordert sie von seiner Trägerin bzw. seinem Träger auch ein.
Hingabe ist die höchste weibliche Tugend, die natürlich bei den Männern und ihren weiblichen Anteilen ebenso angesprochen wird wie bei den Frauen.
Der Mondstein zieht über seinen Magnetismus im Zusammenwirken mit dem Magnetismus des Menschen jene Situationen an, in denen Hingabe und Annahme die Lösungsansätze zu den Herausforderungen liefern, anstelle von Kampf und Widerstand. Er lehrt das gnadenvolle Fliessen, weshalb Mondstein auch gerne in Silber gefasst werden möchte. Silber ist mit der weiblichen Ebene, dem gnadenvollen Fluß aus der göttlichen Quellebene und der Mondenergie ebenso verbunden, wie der Mondstein.
Der Mondstein fördert auch die Bewegung vom Groben zum Feinen, von einer rücksichtslosen Haben-Wollen-Struktur zu einer verfeinerten Wahrnehmung der eigenen und fremden Räume und erhöhter Achtsamkeit im Umgang damit.
Hier wirkt er sehr fein mit dem Topas zusammen.
(siehe auch das "Sonnentor des Topas")
Hier liegt dann auch ein Schnittpunkt zum Labradorit, der im Gegensatz zum Mondstein der triklinen Kristallstruktur angehört, die thematisch mehr in den Mentalkörper arbeitet und mit dem Thema Wahrheit (Auflösung von Illusionen und der Welt des Scheins) assoziiert ist.
Die beiden Steine ergänzen sich gut in ihren Wirkungsspektren und ihre Unterscheidung fällt Ungeübten anfangs etwas schwer. Doch beim Mondstein liegt ein sanfter silberner oder bläulicher (selten) Schimmer an der Oberfläche, während er beim Labradorit aus der Tiefe der Lamellenstruktur des Steines aufsteigt und die Brechung des Lichtes nutzt (das sog. Labradorisieren)
Im Handel wird weißer Labradorit mit seinem wundervollen blau-violetten Licht aus der Tiefe gerne als Regenbogen-Mondstein angeboten, was aber irreführend ist.
Mir sind bislang lindgrüne, sanft apricotfarbene bis kräftig orangefarbene, cremefarbene bis reinweiße Mondsteine begegnet. Die grünen Mondsteine haben dabei eine sehr heilende Wirkung auf die intuitive Entwicklung und auch bezüglich der Gefühlswahrnehmung im Herzen. Die apricotfarbenen Mondsteine bringen zur Hingabe eine gewisse Dynamik und Feuer in die Gefühlswelt sowie eine verstärkte Erinnerung.
Beide werden relativ selten angeboten.
Die weißen bzw. cremefarbenen Mondsteine, die auch mit leicht grauem und silbernen Anteilen vorkommen, sind jene, die das Thema sehr direkt, ohne die oben erwähnten Zusatzwirkungen, ansprechen.
Der Mondstein ist dem Element Wasser, dem SEIN, der Gefühlswelt als solches und damit vor allem auch der Baumenergie der Weide (die ein feines Gleichgewicht zwischen Feuer und Wasser bewirkt) verbunden.
In der höheren Oktave wäre die Korrespondenz-Energie der blaue Saphir und eine feine Ergänzung, auch um das Handeln aus dem Bauch heraus und die spielerische Freude anzuregen, wäre ein Feueropal. Sie stellen einen Wirk-Drei-Klang dar, der fein zusammenpasst und auch für das Zusammen-Wirken der inneren Frau mit dem inneren Mann und dem inneren Kind eine feine, harmonische Gleichgewichtsbasis anbietet.
Darüberhinaus wirkt natürlich jeder Mondstein auch sehr individuell auf das Individuum Mensch ein und jedes "Team Mensch-Stein" erfährt noch ganz andere Wirkungen in der vertrauensvollen Arbeit miteinander, als es hier zu beschreiben wäre. Auch hier lehrt der Stein die Bereitschaft zur Selbst-Erfahrung, die manchmal noch ganz andere Wirkungsspektren freisetzt, wenn die Erwartungshaltung dahinter wegfällt....Hingabe an den Weg.
Ergänzende Informationen zu dem Thema sind unter den nachfolgenden Links noch abrufbar:
Elemente-Tor – Mondtor des Mondsteins:
http://www.crystal-grail.de/Mondtor-des-Mondsteins-Wasser
Sternentor des Silbers:
http://www.crystal-grail.de/12-Sternentor-des-Silbers
Sternentor des blauen Saphirs:
http://www.crystal-grail.de/4-Sternentor-des-blauen-Saphirs
(© Balael-Jordan Rajkoff, www.crystal-grail.net, Februar 2014)