Welle 16 – CIB, gelber Krieger
Die Kraft des intellektuellen Bewusst–Seins (KIN 196)
Themen:
Erkenntnis, bewusstes Handeln, Angstlosigkeit, Verbindung von intellektuellem Verstehen mit intuitivem Wissen (Ratio und Intuitio), Verbindung der kabbalistischen Welten Netzach und Hod – Fühlen und Denken
Erzengelenergien:
Jophiel (goldgelber Strahl/Zeitschloss) – Fülle der Weisheit, Verbindung vom Gelb des intellektuellen Verstehens mit dem Gold der Weisheit des Herzens, freies Denken und Fühlen
Meisterenergien:
Kuthumi (goldgelber Strahl) – Stille des Herzens, den Raum tiefer Seelenweisheit betreten, Erkenntnisse aus der Naturbeobachtung und der Kommunikation mit Steinen, Bäumen, Pflanzen und Tieren gewinnen und sie in Handeln umsetzen.
Laotse (gold) – Aufgabe von Bewertungen und Vergleichen
Helion (goldgelb) – Gelassenheit, die Fülle der Erfahrungen ausdrücken
Atlantische/druidische Priesterenergien:
–
Runenenergie: INGWAZ – Schutzraum, Raute
https://www.crystal-grail.de/INGWAZ
Baumenergie: Schwarzdorn
Steinenergien: Citrin, Heliodor, Labradorit, Magnetit, violetter Turmalin (Siberit), hellblauer Saphir
Sternentore: Sternentor des Amethyst
https://www.crystal-grail.de/10-Sternentor-des-Amethyst
Elementetor: Wandlungstor des Tansanit
https://www.crystal-grail.de/Das-Wandlungstor-des-Tansanit-Ver-nderung
Sternenöl: Sternenöl "Liebe & Freiheit"
https://www.crystal-grail.de/4-Sternen-l-Liebe-Freiheit
CIB – die Krieger-Welle (Welle 16) - Gelber, magnetischer Krieger (KIN 196)
Die sechzehnte Welle im Maya-Dreamspell nach Jose Arguelles ist als Erfahrungsplattform den Themenschwerpunkten Erkenntnis, bewusstes Handeln und vor allem der Angstlosigkeit gewidmet. Nur wenn ich die Grenzen der Angst überwinde, kann sich mein Denken und Fühlen frei ausdehnen.
Ich möchte an dieser Stelle die Botschaft des Citrin voranstellen: „DU entscheidest JETZT, welche Erfahrungen du zukünftig machen willst. Lässt DU dich dabei von Gedanken der Angst leiten, ziehst DU folgerichtig die Ergebnisse dieser Angst in DEIN Leben. Lässt DU Dich bei deinen Entscheidungen von tiefer Herzensfreude leiten, ziehst DU diese Ergebnisse in DEIN Leben.“
Die erste Frage ist demnach auch in dieser Welle: wonach richte ich mein Handeln aus? Lebe ich an dem Ort, wo ich wirklich leben möchte? Welche Art von Arbeit verrichte ich und warum gehe ich dieser Beschäftigung nach? Mit welchem/r Partner/In lebe ich zusammen? Ist dies eine erfüllte Partnerschaft? Wo liegen die Kompromisse in meinem Leben und vor welchem Hintergrund bin ich sie eingegangen? Sind es Kompromisse, die ich immer noch bereit bin, mitzutragen?
Wo sehe ich mich in meiner Kraft und wo fühle ich Ohnmacht, vielleicht schon Wut?
Wo habe ich meine Grenzen gesetzt? Werden Sie eingehalten? Was sagen mir meine Spiegel?
Wie gehe ich mit mir selbst um? Welche Bedürfnisse erfülle ich, welche unterdrücke ich? Dürfen sich alle Persönlichkeitsanteile in mir zeigen? Welche Anteile unterdrücke ich und warum? Was ist mir wirklich wichtig im Leben und warum? Wo haben sich meine Zielsetzungen geändert und warum?
Wo habe ich mich verändert und gebe ich dieser Veränderung genug Raum, um sich zu entfalten?
Wo sehe ich mich noch in Verpflichtungen und warum? Wo bemühe ich mich, fremde Erwartungen und gesellschaftlich-manipulativ geprägte Rollenbilder zu erfüllen? Wo entsteht Druck und wo fühle ich mich frei? Wie steht es mit meiner Wert-Schätzung für mich selbst und meinem Weg?
Die Quintessenz aller Fragen: Wo in meinem Dasein lebe ich und wo funktioniere ich?
Diese Welle liefert mir eine solide Plattform, um meine Fragen klar mental und vor allem emotional beantwortet zu kommen. Ihre Zeitqualität bietet aber sogar noch mehr. Sie unterstützt mich bei notwendigen Kurskorrekturen, gleichgültig, welchen Umfanges. Denn eine alte esoterische Grundregel besagt: Bewusstheit zeigt sich im Handeln...Authentizität, das Zauberwort nicht nur dieser Welle.
Es geht dabei gar nicht um eine sofortige Umsetzung von Erkenntnissen im Aussen. In diesem Falle würde ich den zweiten vor dem ersten Schritt gehen. Es geht zunächst darum, die Erkenntnisse in die innere Ausrichtung einfliessen zu lassen. Sobald diese für MICH fühlbar passend ist, zieht mein neuer Magnetismus sowieso alles an, was ich erfahren möchte. Mein Leben kommt auf mich zu, ich muss es nicht „passend“ machen. Dort, wo nach meiner Ausrichtung mit Leichtigkeit die Türen aufgehen, führt mein Weg hin. Ich kann mir nur noch selbst im Wege stehen, indem ich Positionen festhalte.
Wenn dies der Fall ist, kommt ganz natürlich die Frage, warum habe ich ein Problem mit Loslassen?
Zudem muss ich mir dann auch eingestehen, dass ich selbst mein Blockadestein bin, dass ich meine Kraft weggebe.
Die Erzengelenergie dieser Welle stellt Jophiel zur Verfügung. Er öffnet hell und klar das Feld meiner Erfahrungen, aus allen Lebensausdrücken, damit ich verstehe. Mich verstehe, in all meinen Aspekten. Mich achte und wertschätze. Jophiels Energie stellt mir eine gleichgewichtige Leitung zwischen Fühlen und Denken zur Verfügung, um mir zu zeigen,wie sich eine optimale Abstimmung zwischen Herz und Verstand anfühlt. Hierzu öffnet sich im Brückenchakra ein rautenförmiges Durchgangstor, die Herz und Solarplexus verbindet. Gelb wandelt sich zu Gold, Intellekt zu Weisheit.
Hier besteht auch eine Verbindung zur INGWAZ-Rune, die zwei nach links und rechts geöffnete Winkel so ineinander verschiebt, dass sich dabei ein Rautentor in der Mitte öffnet. Die Raute symbolisiert den Oktaeder, das ursprüngliche göttliche Atom und Kern unserer Merkabah, des Lichtkörpergefährtes. Die Raute steht auch als Durchgangstor zu den höheren Dimensionen…the diamond shape – forever Young
https://www.youtube.com/watch?v=4pn95Qj1Ay4
Kuthumi hält den Raum der Stille. Seine Energie sensibilisiert für ein Zusammenwirken mit den Naturkräften. Im Verbund mit dem unten beschriebenen Heliodor öffnen sich hier Verständnistore für die natürlichen Zusammenhänge in der Schöpfung.
Die Meisterenergie von Laotse unterstützt bei dem Bemühen, alte Bewertungen loszulassen und von der Bewertung fliessend in die Unterscheidung zu gehen. Damit weitet sich das Erkenntnisfeld und der Horizont, mentale, die eigenen Möglichkeiten begrenzende Sichtweisen können endlich gehen.
Helion bietet in seinem Energiefeld ein tieferes Verständnis von der Fülle des Wissens, das durch das eigene Erlebnisfeld strömt. Es aktiviert Zonen der Gefühlswahrnehmung, die bislang ungenutzt schlummerten. Im Zuge dieser Erkenntnisse und der Zugangsmöglichkeiten stellt sich Frieden und Gelassenheit ein.
Die Runenenergie von INGWAZ reflektiert den Heldenarchetyp, der sich seines ICH BIN bewusst geworden ist, der gestaltend als Mitschöpfer in das Geschehen der Welt eingreift. Sich den Wagnissen des Lebens, den Herausforderungen, mutig stellt und Hindernisse auch überwindet, um weiter seinem Weg zu folgen. HeldInnen denken nicht darüber nach, was wohl am Ende ihres Erfahrungsweges auf sie wartet. Dadurch werden sie in jedem Fall zu den Gewinnern gehören, denn sie haben ihren „inneren Widersacher“. der vielfach glaubt, alles besser zu wissen, überwunden. Sie wissen aus Erfahrung und nicht aus der Theorie und haben deshalb ein Gefühl für die Unterscheidung und die Menschen, mit denen sie zu tun haben, entwickelt.
Ausserdem ist INGWAZ die Rune der Abstammung und umfasst damit das Werden, Sein und Vergehen. Sie steht für den immerwährenden Wandel, die Veränderung. INGWAZ befreit die schöpferischen Kräfte der Seele. Im Orakel sagt sie: „Du hast reiche Möglichkeiten. Alles wird Dir zufliessen, wenn DU dein schöpferisches Potential vollkommen nutzt.“
Die Baumenergie des Schwarzdorn begleitet und führt in die eigenen Schattenwelten. Dorthin, wo durch Eigenbewertungen Wesensanteile und ihr Kraftpotential gebunden sind.
Der Schwarzdorn kann über weitreichende Wurzelsysteme breite Dickichte bilden, die als undurchdringlich angesehen werden. Dies ist auf seine wehrhaften Stachel-Dornen zurückzuführen, die der Schwarzdorn austreibt und die entzündliche Wunden reissen können. Er wird selten über 4 Meter hoch und blüht früh im April, noch bevor sich seine kleinen, ovalen Blätter entfalten. Die hohe Anzahl der Blütenstände tragen fünfblättrige Blütenblätter und im Herbst trägt der zu den Rosengewächsen gehörende Schwarzdorn schwarzblaue, runde Früchte (Schlehen). Er gedeiht imLicht ebenso wie im Halbschatten und gehört auch zur Gattung der Prunus, zu der auch Obstbäume wie Kirsche, Pfirsich, Aprikose und Mandelbaum zählen.
Durch Funde von Holzkohle und Schlehensteinen lässt sich die Nutzung des Schwarzdornes bis in die Steinzeit zurückverfolgen. Seine Früchte schmecken bitter und wirken zusammenziehend. Doch die Schlehen sind blutreinigend, regen den gesamten Stoffwechsel an und sind auch abführend. Auch die Blüten wirken leicht abführend, wassertreibend und blutreinigend. Schwarzdorn hilft bei Verstopfung, Hautproblemen (Ekzeme, Ausschläge, Allergien), Erkältungen und Katarrhen.
„Bevor die Pharmaindustrie ihre Vormachtstellung über die Heil-“Künste“ erlangte, wurde der Schwarzdorn außerdem bei Neurosen, Herzschwäche, Nierensteinen sowie Blasen- und Prostata-Erkrankungen eingesetzt.“ (Fred Hageneder, Geist der Bäume)
Die Schlehen wurden früher beim ersten Frost eingesammelt. Heute macht es Sinn, sie einzusammeln, wenn sich die Früchte reif anfühlen. Sie können zu Saft, Sirup, Marmelade, Wein oder Schlehengeist verarbeitet werden.
In den Volksbräuchen wird der Schwarzdorn assoziiert mit Schönheit, Bewaffnung, Leben und Tod, Licht und Schatten. Aus der schamanischen Weltsicht der Stammesvölker gab es hier keine Trennung. Erst durch Kategorisierung in „gut“ und „böse“wurde dieser Ansatz unsinnigerweise auch in die Natur projiziert. Dabei zählte der Schwarzdorn dann doch schnell, vor allem durch christlichen Einfluss zu den „dunklen, schwarzmagischen“ Gewächsen und wurde zum feindseligen, bösartigen „Hexenbaum“ stigmatisiert.
In Osteuropa, mit dem nötigen, entfernungsmässigen Abstand zu Rom, konnte der Schwarzdorn seinen guten Ruf erhalten, seine Stacheln galten als Schutz vor Hexen. In einer baltischen Sage überschüttete Gott den Schwarzdorn mit einem Meer weisser Blüten, um dessen immerwährende Unschuld darzustellen. In der Natur ist der Schwarzdorn ein natürlicher Schutzbaum, der Plätze vollkommen von der Aussenwelt abschneiden kann, indem er undurchdringliche Barrieren bildet. Damit bildet er vor allem Schutzraum für kleine Vögel. Dieser väterlich/mütterliche Aspekt ist nicht dem Menschen gewidmet. Sein Geschenk an uns besteht in der Lehre, Grenzen zu achten.
Durch Grenzüberschreitungen verursachen wir Schmerz in anderen. Dies gilt auch für Projektionen auf andere und deren Missbrauch als „Sündenböcke“. Das Verbrennen von „Hexen“ und „Ketzern“ auf Scheiterhaufen aus Schwarzdornholz war ein Höhepunkt an Ignoranz und Unmenschlichkeit.
Schwarzdorn reinigt Körper und Seele. Im Körper bringt ein angeregter Stoffwechsel die Giftstoffe erst einmal ins Blut bevor sie ausgeschieden werden können. So kommen auch alte Muster, Wunden und Unlauterkeiten an die Oberfläche des Bewusstseins, bevor sie umgewandelt werden können.
Der Schwarzdorn konfrontiert uns mit unserer eigenen „dunklen“ Seite. Durch die Annahme unserer eigenen Schatten können wir aufhören, andere als „falsch“ zu verurteilen.
(Fred Hageneder, Geist der Bäume, Verlag Neue Erde)
Eine der unterstützenden Steinenergien wurde mit dem Citrin bereits oben erwähnt.
Der Heliodor öffnet das Tor zum Licht, das Tor zum Verständnis. Erkenntnis um Erkenntnis reift in seiner Energieummantelung. Die Beryll-Säule liefert dabei wichtige Informationen und Erkenntnisse aus dem Seelenherzen. Seine hexagonale Kristallstruktur stärkt zudem die Effizienz der Aufnahmefähigkeit und eine rasche Umsetzung einzelner Teile zu einer grossen Gesamtübersicht.
Der Labradorit ist ein weiterer Stein der Wahrheit. In seinem Schwingungsfeld brechen Illusionen und Fassaden zusammen. Der Schein weicht dem SEIN. Gerade jene Stücke, die viel Goldanteile in sich haben, helfen auf der Solarplexus-Ebene, die Gefühle von Illusionen zu klären.
Der Magnetit unterstützt mit seinen Energien einerseits eine Ausrichtung und Abstimmung mit dem Magnetfeld der Erde. Dabei bringt er den Impuls, sich selbst, den inneren Zielen und der eigenen Ethik treu zu bleiben. Schliesslich hält er in seinem Steinherzen noch die Botschaft bereit, die Härte in uns aufzulösen, das Herz offen zu halten, auch in schwierigen Lebenslagen und unter Druck.
Der violette Turmalin hilft dabei, das Herz frei zu machen von alten Belastungen und Ängsten. Bei der Entstehung von „Violette Himmel“ kristallisierte sich als letzte, grosse Herausforderung Vertrauen heraus. Vertrauen in das eigene innere Wissen um den eigenen Charakter und Wesenskern.
Das Gegenteil von Angst ist Vertrauen. Je stärker dabei die Zugriffsmöglichkeit auf inneres Wissen ausgeprägt ist, desto leichter fällt es, zu vertrauen. Die stärkste Basis ist unerschütterliches Gottvertrauen. Vertrauen zu Gott in mir, Vertrauen in die Liebe und ihre unerschütterliche Kraft.
Das Wissen dafür liegt im ICH BIN.
(© Balael-Jordan Rajkoff, Crystal-Grail, Januar 2023)

